"Die Qual macht Spass, weil er so widerlich ist"

"Die Qual macht Spass, weil er so widerlich ist" 13.07.2011

Rainer Strecker im Interview

Der Hörbuchsprecher Rainer Strecker ist die Stimme der deutschen Skulduggery Pleasant- Hörbücher, die bei der Hörcompany erscheinen. Gerade hat er den fünften Band der Reihe, " Rebellion der Restanten", eingelesen. Im Interview verrät Rainer Strecker, welcher Skulduggery Pleasant-Band ihm am besten gefällt und wie man Hörbuchsprecher wird.
Von der Presse und von den Fans werden die Skulduggery Pleasant-Hörbücher als ein Hörvergnügen bezeichnet. Macht es Ihnen Spaß, die Hörbücher einzulesen?
Ja, sehr! Ich hoffe, das hört man!

Welcher Skulduggery-Pleasant-Band gefällt Ihnen persönlich am besten?
Der Erste. Der Zweite war auch gut. Nummer vier ist super, und, na ja, der Fünfte erst!

Wie bereiten Sie sich für die Aufnahmen der Hörbücher vor?
Ich lese das Buch dreimal, markiere mir die verschiedenen Stimmen farbig im Manuskript, übe die verschiedenen Stimmen laut, höre in die alten CD´s nochmal rein, um den gleichen Ton wieder zu treffen, und denke mir, wenn nötig, neue Stimmen aus.

Im Oktober 2011 werden Sie zusammen mit Derek Landy auf der Frankfurter Buchmesse sein. Freuen Sie sich schon darauf?
Sehr! Ich muss bei den Lesungen mit ihm immer sehr lachen!

Auch die Skulduggery Pleasant-Fans auf Facebook haben Fragen an Sie. Sie möchten wissen, welcher Ihr liebster Charakter ist und warum?
Ich habe den Troll, der von Tanith erschlagen wird, sehr gerne gelesen. Bliss fehlt mir. Die Qual macht Spass, weil er so widerlich ist, und im 5. Band hatte ich großes Vergnügen an Nye, der/die Walküres Herz herausschneidet und ihren Namen versiegelt.

Außerdem wüssten die Fans brennend gerne, wie man Hörbuchsprecher wird. Was würden Sie den Interessierten empfehlen?
Ich kann da nur über mich reden. Dann geht es so: Aufnahmeprüfung an einer Schauspielschule bestehen, 3-4 Jahre studieren, dann noch ein paar Jahre Theaterspielen und schließlich werden die Buchstaben auf dem Papier lebendig.

Vielen Dank, Herr Strecker!